Verhütungsberatung – Individuelle Lösungen für Ihre Bedürfnisse

Die Wahl der richtigen Verhütungsmethode ist eine sehr persönliche Entscheidung, die von verschiedenen Faktoren wie dem Alter, dem Lebensstil, gesundheitlichen Aspekten und der Familienplanung abhängt. In unserer Frauenarztpraxis bieten wir Ihnen eine umfassende Verhütungsberatung, um gemeinsam die für Sie beste Methode zu finden. Dabei gehen wir auf Ihre individuellen Wünsche ein, erklären Vor- und Nachteile der verschiedenen Methoden und klären offene Fragen.

Warum ist eine Verhütungsberatung wichtig?

Es gibt eine Vielzahl von Verhütungsmethoden, die sich hinsichtlich Sicherheit, Anwendung und Nebenwirkungen unterscheiden. Nicht jede Methode ist für jede Frau gleichermaßen geeignet. Eine fundierte Beratung hilft, die richtige Wahl zu treffen und Unsicherheiten auszuräumen. Zudem kann sich der Verhütungsbedarf im Laufe des Lebens ändern, zum Beispiel nach einer Schwangerschaft, bei Unverträglichkeiten oder in den Wechseljahren. In einem persönlichen Gespräch klären wir Ihre Bedürfnisse und finden gemeinsam eine passende Lösung.

 

Überblick über die verschiedenen Verhütungsmethoden

Wir bieten eine umfassende Beratung zu allen gängigen Verhütungsmethoden, die in hormonelle und nicht-hormonelle Verfahren unterteilt werden können.

Hormonelle Verhütungsmethoden

Hormonelle Verhütungsmethoden enthalten synthetische Hormone, die den Zyklus beeinflussen und eine Schwangerschaft verhindern.

  • Antibabypille: Eine der bekanntesten Methoden, die täglich eingenommen wird und den Eisprung verhindert.

  • Hormonspirale: Wird direkt in die Gebärmutter eingesetzt und gibt kontinuierlich Hormone ab. Sie wirkt bis zu fünf Jahre.

  • Hormonimplantat: Ein kleines Stäbchen, das unter die Haut des Oberarms implantiert wird und bis zu drei Jahre Schutz bietet.

  • Verhütungsring: Ein flexibler Ring, der in die Scheide eingeführt wird und dort Hormone freisetzt.

  • Dreimonatsspritze: Eine Hormonspritze, die alle drei Monate verabreicht wird.

  • Hormonpflaster: Wird wöchentlich auf die Haut geklebt und gibt Hormone ab.

Nicht-hormonelle Verhütungsmethoden

Viele Frauen bevorzugen eine hormonfreie Verhütung, um Nebenwirkungen zu vermeiden oder den natürlichen Zyklus beizubehalten.

  • Kupferspirale: Gibt kleine Mengen Kupfer ab, die Spermien unbeweglich machen. Sie kann mehrere Jahre im Körper bleiben.

  • Kupferkette (GyneFix): Eine flexible Variante der Kupferspirale, die individuell angepasst wird.

  • Diaphragma: Eine flexible Kappe, die vor dem Geschlechtsverkehr in die Scheide eingeführt wird.

  • Kondome: Bieten nicht nur Schutz vor ungewollter Schwangerschaft, sondern auch vor sexuell übertragbaren Krankheiten.

  • Natürliche Methoden: Dazu gehören die Temperaturmethode, Zykluscomputer und die symptothermale Methode (NFP), die auf der Beobachtung des Zyklus basieren.

Notfallverhütung – Die "Pille danach"

Sollte es zu einer Verhütungspanne kommen, kann die „Pille danach“ helfen, eine Schwangerschaft zu verhindern. Sie sollte so schnell wie möglich eingenommen werden, da ihre Wirksamkeit mit der Zeit abnimmt. Es gibt zwei Wirkstoffe: Levonorgestrel (bis 72 Stunden nach dem Geschlechtsverkehr) und Ulipristalacetat (bis 120 Stunden danach). Eine ärztliche Beratung kann helfen, die passende Variante zu wählen.

 

Welche Verhütungsmethode passt zu Ihnen?

Die Wahl der richtigen Verhütung hängt von vielen individuellen Faktoren ab. In unserer Beratung besprechen wir:

  • Ihre gesundheitliche Vorgeschichte und mögliche Risiken

  • Ihren persönlichen Lebensstil und Ihre Wünsche

  • Die Sicherheit und Handhabung der Methoden

  • Langfristige oder kurzfristige Verhütungsmöglichkeiten

Falls Unsicherheiten oder gesundheitliche Bedenken bestehen, führen wir ergänzende Untersuchungen durch, um mögliche Risiken zu minimieren.

 

Verhütung nach der Geburt oder in den Wechseljahren

Nach einer Geburt oder in den Wechseljahren kann sich der Hormonhaushalt verändern, sodass eine Anpassung der Verhütung erforderlich ist.

  • Nach der Geburt: Viele Frauen wünschen eine sichere, aber stillfreundliche Verhütung. Geeignete Methoden sind die Kupferspirale, die Minipille oder hormonfreie Alternativen.

  • In den Wechseljahren: Während der Hormonumstellung kann es zu unregelmäßigen Zyklen kommen. Wir beraten Sie, welche Verhütungsmethoden in dieser Phase sinnvoll sind.

 

Vereinbaren Sie Ihre individuelle Verhütungsberatung

Jede Frau hat unterschiedliche Bedürfnisse, wenn es um Verhütung geht. Lassen Sie sich umfassend beraten, um die für Sie beste Methode zu finden. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin in unserer Praxis – wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen und beraten Sie individuell und einfühlsam!